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„Verdammt! Sire, fragt Nenn. Man vergiftetwohl mit Handschuhe»."
Karl runzelte die Stirne, allmählig aber entfaltetesich sein Anllly wieder.
,.Ja, ja," sagte er, als spräche er mit sich selbst,„es liegt in der Natur geschaffener Wesen, den Tod zuflieh.n. Warum sollte der Verstand nicht thun, wasder Instinkt thut?"
„Nun, Sire," fragte Heinrich, „ist Euere Majestätmit meiner Offenherzigkeit zufrieden? Glaubt sie, ichhabe ihr Alles gesagt?"
„Ja, Henriot, ja, Du bist ein braver Junge. Dumeinst also, diejenigen, welche Dich Haffen, sepen nochnicht müde,... neue Versuche seien gemacht worden?"
„Sire, jeden Abend wundere ich mich, daß ich nochlebe."
„Siehst Du, Henriot, weil man weiß, daß ich Dichliebe, wolle» sie Dich umbringen. Aber scp unbesorgt,sie sollen für ihren bösen Willen bestraft werden. Mitt-lerweile bist Du frei."
„Steht cs mir auch frei, Paris zu verlassen?"fragte der König.
„Nein! Du weißt Wohl, daß ich Deiner unmöglichentbehren kann. Tausend Teufel! ich.muß doch Jemandhaben, der mich liebt."
„Sire, wenn Euere Majestät mich bei sich behält,so wolle sie mir eine Gnade bewilligen."
„Welche?"
„Mich nicht in der Eigenschaft eines Freundes, son-dern in der eines Gefangenen zu behalten."
„Wie, eines Gefangenen?"
,,Ja. Sieht Eure Majestät nicht, daß ihre Freund-schaft mich in dag Verderben stürzt?"
„Du ziehst also meinen Haß vor?"
„Einen scheinbaren Haß, Sire. Dieser Haß wirdmich retten, so lange man mich in Ungnade glaubt.