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„Ja," sagte Catharina von Medicis, «ja, ich habeeinige alte Pergamente verbrannt, und diese strömten einenso stinkenden Geruch ans, daß ich Wachholder auf dieGlutl, warst"
Alencwn verbeugte stch.
„Nun," sagte Catharina, in den langen Aermeln ihresSck'lafrockeS ihre Hände verbergend, welche mit leichtenrötlich gelben Flecken besprengt waren, «was habt IhrNeues seit gestern?"
„Nichts, meine Mutter."
„Habt Ihr Heinrich gesehen?"
„Ja."
„Weigert er sich immer noch, abzureisen?"
„Durchaus."
„Der Schelm!"
„Was sagt Ihr, Madame?"
„Ich sage, daß er reist."
„Ihr glaubt?"
„Ich bin dessen sicher."
„Dann entgeht er uns."
„Ja," sprach Catharina.
„Und Ihr laßt ihn abziehen?"
„Ich lasse ihn nicht nur ziehen, sondern ich sage Euchnoch mehr: er muß ziehen."
„Ich begreife Euck nicht, meine Mutter."
„Hört Wohl, was ich Euch sagen werde, Franz. Einsehr geschickter Arzt, derselbe, der mir das Jagdbuch ge-geliehen hat, das Ihr ihm bringen werdet, gab mir dieVersicherung, der König von Navarra wäre auf demPunkte, von einer auszehrenden Krankheit befallen zu gwerden, von einer von den Krankheiten, für welche dieWissenschaft kein Mittel kennt. Ihr begreift aber, daßes, soll er einmal an einem so grausamen Nebel sterben,besser ist, wenn er ferne von uns, als wenn er hier amHofe unter »nsern Augen stirbt."
«In der That, das würde uns zu viel Schmerzbereiten/t