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durchsichtigen Rosen ihrer Wangen zu welken und zuverbleiben! Er verbehlte, >o gut er konnte, seinentöbtlichen Schrecken und Verdruß über dieser selt-samen Erscheinung und unfähig den Anblick einesAngesichts länger auszohalten, das ihm zuvor wieeine durststillende Quelle des Entzückens gewesen,suchte er einen Vorwand sich von ihr zu trennen undwandelte verwirrt und bestürzt in seinen Gedanken,in den Wald. Die Faunen, die Dryaden und dasjugendliche Antlitz des Bacchus und der lachendeEroskopf kamen ihm von Zeit zu Zeit in den Weg;aber das bewundernde Erstaunen, das fle mit einemZauberrciy umkleidet, war iu seiner Brust erstorben.Ja er meinte, der arme Weiugvtt habe in seinemWesen etwas einigermaßen Gemeines uud dem EroSgähuke er beinah hörbar iuS Gesicht.
Und jetzt, s» oft er mir seiner Liebltngsnymfezusammenkam, welche als die Königin des Thalsgalt, halte er den Verdruß zu bemerken» wie sichdie Runzeln jedesmal tiefer eingegraben hatten; dieJugend lchien in reißender Eile fle zu verlassen, undder Gegenstand seiner verzweifelten Liebe war nunmehrstatt eines kaum der Kindheit entwachsenen Mädchens,eine alte Coquetic.
Eines TagS konnte er sich nicht enthalten zu ihr,obwohl mit einiger Verlegenheit, zo sagen:
,,Jch bitte dich, Theuerste, ist es viele Jahreher, datz du dieß Thal bewohnst?"
„O freilich, gar viele!" antwortete fle lächelnd.