65
Viertes Kapitel.
„Das also ist Leine Erzählung," sagte Ochtvr,„und du glaubst noch an das fabelhafie Eden vondeines VatcrS Träumen? Obne Zweifel gab »r einsolches Land einmal zur Zelt unsrer glücklicherenVäter; wie bewah re sonst die Ueb«rllefcrung seiuAndenken für ein Geschlecht, das es nicht mehr steh«?Aber Schotte» hüllt «S jetzt ein und der Engelbewacht eS. Verschwende nicht dein Leben an dieVerfolgung eines Ziels, wozu dir jeder Leiifadenfehlt und das du nie erreichen kannst. Vcilicrenicht den Rciy der Erde, indem du den Freuden p«SParadieses nachjagest. Bleibe bei uns, mein Sohn,in dieser stillen Zurückgezogenheit. Dleß ist daSwahre Eden, von dem drin Vat<r sprach; denn hie«her dringt weder Leidenschaft noch Sorge. DieKränkungen und Täu chungen der Welt beircffen Ließabgeschlossene Thal nicht. Siehe, meine Tochter KatGunst gesunden in deinen Angen — sie liebt dich —ste ist schön und zä>tl chcn HereenS. Bleibe bei unS,mein Sohn, und vergiß dir Lehren, die dein Pater,satt der Welt, die zu verlassen er doch nie den Muthhatte, dir ertkeilte ans der falschen Weisheit deSllnzufciebneli Geistes!"
„Du hast Recht, ehrwürdiger Ochtor!" riefArakmaneS mir warmer Begeisterung, ,,sseb mirnur dein« Tochter, so frage ich nach keinem Eoenaußer diesen Wieseiigilinden."