alle mit Einmmale auf die Alte ein, die sie wir einegehetzte Tigerin anstierte.
„Narren," sagte fle, „wißt daß ich steigereMauern wie bewaffnete Männer verlache!"
Sie hörte» die Stimme — sie sahen nicht woherfle kam — die Here war verschwunden.
Zwanzigstes Kapitel.
Die Wunde, welche die Nägel des scheuslichenBesuchs in die Brust des Königs gekratzt, wolltenicht heilen, fle machte ihm peinigende Schmerzen.Die Aerzte behandelten ihn umsonst, umsonst auchpredigten ihm die Weisen Geduld und Hoffnung.Was ihn noch mehr als der Schmerz empörte, wardie erduldete Beleidigung — daß eine so eckelda'teund häßlich« Strunsel gewagt hatte, au der Personeines Königs fl» zu vergreifen! — der Gedanke warnicht zu ertragen. Aber was das Tonderbarste war:je mehr Schmerzen der König litt, um so mehrsuchte er das Vergnügen ans; das Leben schien ihmnie so reihend, als in dem Zeitpunkt wo es uner-träglich wurde. Seine Lieblings Hofleute, welchefrüher seiner Schwäche zu schmeicheln, mit ihm vondem Glücke Adens und der Möglichkeit hinzugelan»gen, zu sprechen gewohnt waren, machten die Ent-deckung, daß schon die leise Berührung dieses Gegen-stands ihren königlichen He>rn in einen Anfall vonWuth versetzte. Er schäumte schon beim NamenEden —er wünschte, ja er bemühte sich zu glauben,daß es in der ganzen Welt keinen solchen Ort gebe.
Einundzwanzigstes Kapitel.
Zuletzt versickerte ein Arzt, sanauinischer als dieUebrigen, den König: er sey im S>and di« Wundezu heilen und den Schmerz zu heben.