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Zweites Bändchen (1835) Falkland, Viertes Buch. Arasmanes
Entstehung
Seite
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Fünftes Kapitel.

Sechsmal kakle die Sonne ihren Lauf wieder-holt, und Arasmane« weilt« »och in der -MeOchtors. In dem schönen Antlitz seiner Azraaf ent-deckte er kein« Runz-ln ihre unschuldiae Lieberrkaltere nickt über ihm; die majestätiiche Ruhe derNa>ur hauchte ihren eignen Frieden in seine Seeleund die Belehrungen Ochtors e>füllten ihn mir hei-ligem Eaktücken. Er fand in seiner Weisheit etwas,das zugleich die Leidenschaften besänftigte und dieGedanken begeisterte. Zu Zeilen jedoch, und seitkmz-m mehr als früher, empfand er noch eine hef-tiae Sehnsucht nach dem Eden, bas er so vergeblichausgesucht- Er empfand jenen Fluch der Einförmig-keit, das unau'bleidliche Erzenaniß der Ruhe.

Am Ende des sechsten Jahres, als sie einesMoraenS vor der Thuie der Höhle standen und ihreHerden ruhig um sie herweid<t«n, kam ihnen plötz-lich eine Sckaar Menichen von den westl-chen Ber-gen her zu Glicht; sle waren erblickt worden, ehesie Zeit zur Ueberlegung gewannen, ob sie sich ver-bergen sollten > sie hatte» jedoch nicht Ursache zurFurcht; d>e Fremdlinge wünschten nur Eiquickungund Ruhe.

Das Haupt dieser Schaar war eln bejahrterManu von maj-stätisckem Auss-Hen, gekleidet in diereichsten Gewände de« Osten». Weit umwallte ihnsein Pnrpurkleld und hell schimmerten die Edelsteine