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er gebot ihnen die Naftafackeln, welche sie mitgebracht,anzlizünbcii und ihre Schwerter zn ziehen; und aufdas gegebne Zeichen brachen Reiter und Roß ein aufdie Mauern der Nacht. Einen Augenblick blitzte«und funkelten die Fackeln durch die Finsterniß underloschen dann plötzlich; aber durch die Schatten kameine riesenhafte Hand, ein Flammenschwert schwin-gend und wohin sie sich wandte, da erschlug jederden ihm Nächststeheuden, der Bater fand den Todvon der Hand des Sohnes—der Bruder fiel röchelndunter dem Todesstreich des Btuderü; Geschrei und Ge-kreisch und das Stampfen der scheugeworduen Pferdeerscholl durch die gespaltnen Schatten — gespaltenuur durch Las mächtige Schwert, wenn es von Reihezu Reibe schwebte und die Nacht vor seinen Strahlenzurückwich.
Vierzehntes Kapitel.
Bis zum Abend war das Werk vollbracht; nurei« schwacher Rest von Kriegern, dem allgemeinenGemetzel entronnen, lag erschöpft an der Erde, vorder dunkeln Schutzmauer Edens. Arasmanes hieltnoch zuletzt in dem gräßlichen Dunkel aus; dennalt er kämpfend in dem Gedränge der Sterbendenund Tobten lag, schien das Dunkel hinwegzurollen,und in ferner Tiefe erhaschte er einen flüchtigen Blickvon der wundervollen Herrlichkeit Edens. Ueber Thä-ler, mit der grünsten Pflanzenfülle bedeckt und ge-wässert von welleulosen Bächen, ergoß sich wärmend