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„Also bist du nicht mehr sehr jung!" versetzteArasmanes unhöflich. „Was!" rief die Nymfe undwechselte die Farbe — „fängst du an, in meinemAngesicht das Alter zu entdecken? Hat sich schonein« Runzel auf meiner Stirne gezeigt? Du schweigst!O grausame« Schicksal, willst du mir auch diesenGeliebten nicht gönnen?" und die arme Nymfebrach in Tbränrn aus.
„Meine theure Geliebte," sagte Arasmanes intödtlicher Verlegenheit, „es ist wahr die Zeit be-ginnt dich zu beschleichen; aber meine Freundschaftsoll ewig dauern."
Kaum halte er diese Worte ausgesprochen, alsdie Nymfe aufstand, eine» langen, kummervollenBlick auf ihn heftete, und dann mit einem lautenSchrei ihm aus dem Gesicht verschwand. DickeFinsterniß sank, wie ein Schleier, ans den Thal-grund; der Zugeudrritz des Lebens mit seiner Be-gleiterin , Poesie, war für immer von den Schrittendes Wanderers gewichen.
Ein plötzlicher Schlaf überwältigte seine Sinne.Er erwachte verwirrt und uneiquickl und ein langersanftansteigender Abhang, doch über sehr grüneBerge, non vielen die Höhe herabrauschenden Strö-men gewäss-rt, dehnte sich vor ihm. Von dem Thaldas er irrig für Eden angesehen, war nicht eineSpur geblieben. Er stand wieder auf der wirklichen,festen Erde.
Dulwer's Romane. XftVI.
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