Ein lächelndes Antlitz n»ter dem glänzenden Laub-werk heroorzulauschen und durch seinen freudigen,anmulhigen Anblick Freude und Anmurh über Allesauszuschütten; und er fragte, wie dieß Wesen, dasdie Macht zu haben schien sich nach Belieben zuvervielfältigen, heiße? und sein Name war Eros.
Ein« Zeitlang - wie lange? wußte er selbstnicht, denn in diesem Land gab es keine Zeitmessung —stand Arasmanes in dem vollen Glauben, er habewirklich Eden erreicht. Er fühlte seine Jugend gleich-sam handgreiflich, Alles war ihm neu, sogar in derGestalt de» Laubs und im Flüstern der würzigen Lüftefand er etwas zn bewundern und Gross zum Erstaunen.Zn Liebe entbrannt zu dem Mädchen das ihn zuerstangeredet, war er auf ihren leisesten Wunsch (und siewar voll liebenswürdiger Launen) bereit, den dun-kelsten Winkel des ThaleS zu durchforschen, das ihmsetzt grenzenlos erschien. Nie ermüdete er auch nureine Stunde lang und es däuchte ihn unmöglich, Ucber-druß zu empfinden und jeden Augenblick wiederholteer bei sich selbst: „Ich weile im Laude der Glück-seligkeit und Jugend!"
Eines Tags als er sich mit seiner Geliebtenunterhielt und ihr Angesicht beschaute, erstaunte erzu bemerken, daß seit er eS das lepremal betrachtet,eine Runzel ans der Elfenbeinglätte ihrer Stirne sicheingestellt i,atre, nud während er die Zuverlaßigkeitseines Auges halb bezweifelte, schienen allgemachneue Runzeln auf der Stirne sich zu bilden und die