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mer des Morgens der uns Gewißheit bringt, istder Tod.
Falkland saß den Rest der Nacht am Fenster,und sah den Wolken zu wie sie grauer wurden, alsdie Dämmerung anbrack und das erste Lüfrchcn der»selben sich erhob. Er hörte unten das Stampfen derRosse) er warf seinen Mantel um und stieg hinab.An einer Wendung der Straße jenseits des Pförtner-häuschens bestellte er, daß der Wagen warte» sollteund dann ging er der verabredeten Stelle zu. Emiliewar noch nicht da. Mit unruhigem hastigem Schrittging er hin und her. Der Eindruck von der Nachther war großentheilS wieder in seinem Gemüth aus-gelöscht und er ergab sich ohne Bedenke» den heißen,sanguinischen Hoffnungen, die zu hegen er allen Grundhatte. Auch dachte er, ans Augenblicke, an jenenfreundlichen Himmel m ter welchem er ein Asyl zusuchen beabsichtigte, wo die Luft lauter Musik istund das Licht in lauter Lieber färben schimmert, under dachte sich die Wonneseufzer einer bcidersiitigenEntzückung in Verbindung mit den Dritten derMyrtden und dem sanfren Hauch des toskanischenHimmels. Die Zeit verstrich. Längst war die Stundevorüber und Emilie kam noch nicht! die Sonne gingauf und Falkla-d kehrte sich in ärgerlichem, fiustermMißmut» von ihren Strahlen ab. Mit jedem Augen-blick stirg seine Ungeduld uud endlich konnte er sichnickt wehr halten. Ec ging auf das Hans zu. EinigeZeit hielt er sich in der Entfernung; aber da alles