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Zweites Bändchen (1835) Falkland, Viertes Buch. Arasmanes
Entstehung
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geude Flucht betreffend uud zog sich dann in seinSchlafgemach zurück. Es war ein alterthümliches,großes Zimmer; das Getäfel war von Eichenholzund ein breites und Hobes Fenster beherrschte dieweite darunter sich hinstreckende Landschaft. Ec setztesich schweigend bei einem Fensterflügel nieder undöffnete ihn; di« dumpfe Luft kam seiner Stirne ent-gegen, nicht ei» Gefühl der Erfrischung gebend,sondern, wie die sengende Atmvsfäre des Ostens,belastet mit bleierner Niedergeschlagenheit, welchesich tief in seine Seele senkte. Er wandte sich um',er warf sich auf das Bett und legte die Hand aufseine Stirne. Seine Gedanken waren in tausendverworrene Gestalten zersplittert; aber vor allenandern trat eine wildentzückende Vorstellung her-vor und diese bestand darin: daß der morgende Tagihn für immer mit ihr verbinden sollte, deren Besitzsie ihm nur noch theurer gemacht hatte. Jndeß ver-stoßen die Stunden und als er so schweigend undruhig dalag, schlug die Glocke der fernen Kirche mitklarem, feierlichem Ton au sein Ohr. Es war einehalbe Stunde »ach Mitternacht. In diesem Augen-blick durchlief ein eiskalter Schauer, der sein Blutstocken machte, durch seine Adern. Sein Herz, wiein Ahnung dessen was folgte, schlug heftig und bliebdann stehen; das Leben selbst schien hiuzuschwindcn;kalte Tropfen standen aus seiner Stirne; selne Augen-lieder zitterten und die Augen rollten und starrtenwie die eines Sterbenden; ein« tödtliche Furcht