Mit gemischte» Empfindungen, halb getrübt undverbittert, trotz der glühenden Hoffnung, welcheunter allen die mächtigste war, kehrre Falkland nach
E-zurück. Er wußte, daß er der Eifüllung
seiner heißesten Wünsche nahe war) daß er schonseine Hand anSstrcckcn konnte nach dem Preise, wel-cher für ihn all die tausend Gegenstände bei Ehr-geizes einschloß, auf welche bei andern Menschen dievielfachen Wünsche gerichtet sind; die kühnstenTräume, die er vor Jahren zu träumen wagte, solltenjetzt in Leben verwandelt werden. Er hakte allenGrund glücklich zu scya; er fühlte sich, das ist dieUnbeständigkeit der menschlichen Natur, beinahe elend.Dir kränkklude Schwermuth, die ihm immer eigenwar, verbreitete ihre Färbung über alle seine Em-pfindungen und Gedanken. Ec kannte die GemüthS-art deS Weibes, deren Herz und Neigung er ver-führt hatte, und er zitterte beim Gedanken an dasSchicksal zu welchem fie zu verdammen er im Begriffstand. Damit überfiel seine Seele eine lange Reihedunkler, peinigender Erinnerungen. Emilie warnicht die Einzige, an deren Untergang er gearbeitet.Allen, welche ihn geliebt, hatte er mit Verderbengelohnt; und Einer, der Ersten, der Schönsten, derGeliebtesten - mit dem Tod!
Diese letzte Erinnerung drang sich ihm bittererals alle andern auf. Man wird sich erinnern, daßFalkland in den Briefen, welche diese Erzählungbeginnen, da wo er auf die Verbindungen zu sprechen