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Lady Emilie Mandeville an ErasmusFalkland Esq.
O Falkland! du hast geflegt! Ich bin dieDeinige! - einzig die Deinige — ganzund auf ewig! Als dein Brief ankam zittertemeine Hand so, daß ich ibn einige Minuten nichtöffnen konnte; vnd als ich es tdat, war mir als obmir die Erde unter den Füße» entschwunden wäre.Du wolltest weg aus deinem Baterlande! solltest fürmich auf immer verloren seyn! Ich konnte nichtlänger mich zurnckhalten; Tugend und Stolz ver-ließen mich auf Einmal. Ja, ja, da bist wirklichmeine Welt. Ich will fliehen mit dir in die weiteWelt, wohin es auch sey. Nichts ist mir mehrfürchterlich, als dich nicht sehen! ich wollte eineDienerin, Sklavin, ein Hund seyn, so lang ichnur um dich bleiben könnte, Emen Ton deinerStimme hören und den Blick deines Auges erbaschen.Ich sehe kaum das Papier vor mir, so unstet undverworren sind meine Gedanken. Schreib mir einWort Falklaud, Eia Wort! ich will es an meinHerz legen und glücklich seyn.
Erasmus Falklaud an Lady EmilieManbcyille.
London.
Ich eile zu dir Emilie — meine heiß > und einzigGeliebte! dein Brief bat mir das Leben wiedergegeben. Morgen treffen wir uns!