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5 (1840)
Entstehung
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lehren dasselbe beabsichtigt, während es an tausend unfehl-baren Zeichen erkennen läßt, daß sei» Urquell nnd natür-licher Verlauf die Wirklichkeit, und nicht das Gebiet der, Dichtung ist. Dennoch haben Sic durch löbliche Geschick-lichkeit in Zusätzen nnd Abänderungen cS so zu stellen ge-wußt, daß .es Namen und Personen gehörig verbirgt, nndso weder den Lebenden, noch dem Andenken der Todtcn ver-letzend werden kann,"

„Insofern dank' ich Ihnen von Herzen, In EinemPunkte jedoch ist Ihre Arbeit Ihnen gänzlich mißlungen,Sic haben dem edlen Eharakter, den Sic unter demNamen Godolphin entwickeln wollten, keineswegs Gerech-tigkeit widerfahren lassen; Sie malten sein Bild mit har-tem, grausamen Pinsel; Sie vergrößerten die kleinenSchwächen, die er an sich haben mogte, so sehr, daß sieden Vordergrund des Gemäldes abgcbcn; seine strahlendeGroßmnth aber, sein hohes Ehrgefühl, seine glänzendenGeistesgaben und vorzüglichen Talente ließen Sie imSchatten, O Himmel! mußte solchem Wesen solch einSchicksal Vorbehalten sehn? mußte Godolphin in der Zcirdes Stolzes seines Lebens, als kaum sein Geist zu einemGefühle seiner wirklichen Kräfte und der rechtmäßigenZwecke derselben erwacht war, so dahin gerafft werden?Durch welches vcrhängnißvolle System der Dinge ward,in dem Treiben und in den Zerstreuungen eines Lebens,das sich nur für diejenigen Wesen eignet, die er verachtete,ein so hoher Geist, ein so liebreiches Gcmüth sicbennnd-