dem Sturm und unter dem Regen, und zu Häuften einesvereinsamten Reiters krachte der Donner, den jener tmWirbclstnrine seiner eigenen Gefühle kaum hörte.
Steden, einem Gewässer, daS vom Regengüsse ange-schwellt war, stand das Lager einer Zigenucrbandc ans-gcschlagcn; und als nun etliche der gebräunten Streif-zügtcr, die vielleicht die Rückkehr ihrer Genossen vonirgend einem Dicbeszngc erwarteten, sich über das fla-ckernde Feuer beugten, das sic angczündet hatten, ge-wahrten sic den Reiter, wie er im Trabe sich der Strö-mung näherte.
„Hut! sich mir da den Edelmannsjungen!" ricf-Einer von dein Trupp; ,,'s ist derselbe, der vor Dunkel-werden oben durch die Furth ritt. Hätt' unter Dach gehensollen, der Wagehals! 's ist kein Wetter znm klmhcrvagi-ren sür so Einen!"
„Seht!" sagte ein altes Weib — „mir behagt's,wenn Einer wie wir das Bittere des Regens und Windeskostet. Er kann in einer Viertelstunde die Furth errei-chen; wollt'ich doch er hätt' noch sieben Meilen bis dahin!
„Hallvh!" rief der Erste von den Zigeunerni „derNarr geht wasseran! Er wird ersaufen. Das Ufer istzu steil und zu rauh drüben, als daß Mann oder Gaulzu Land kommen könnte. Halloh!" und in dein peinlichenGefühl, das auch der Hartherzigste hegt, wenn er einenAnderen in ersichtlicher Gefahr erblickt, rannte der Zigeu-ner hinaus in die Stnrmnacht und rief dem Reisendenzu, anznhaltcn.. Für einen Augenblick fuhr Godvlphins