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jetzt Lucilla suchen und finden» und von meiner Seele dieLast wälzen, die Erinnerung an die Tächter VolkmanSmir aufbürdet? denn o! ein einziger Gedanke der Reue»der sich mit einem Wesen verknüpft, das uns liebte, ist demGewissen unerträglicher als das schwerste aller Verbrechen!"
In solche Gedanken vertieft, streifte Gvdvlphin um-her, bis die hereinbrcchcnde Nacht ihn an sein Haus undan das darin zu gebende Fest mahnte. Er ging seinemZimmer zu. Mehrere Gäste waren schvn eingetrvffen.Gvdvlphin kleidete sich noch um, als ein Diener anklvpfteund ihm ein Schreiben übergab.
„Lcg'S ans den Tisch," sprach er zu dem Diener, „eswird irgend ein Absagebrief scpn."
„Sir," ein Bursche brachte den Brief vvnS***her" — und er nannte ein etwa eine Stunde entfernt lie-gendes Dorf. „Er sagte, er hätte auf Antwort zu warten,und so schnell als möglich zu reiten."
Mit einiger Ungeduld raffte Gvdvlphin das Schrei-ben auf: aber kaum erblickte er dessen Aufschrift, sv wur-den Wangen und Lippen ihm todtenblcich; sein Herz wollte,aufhvrcn zu schlagen; ihm war als stockten durch plötzlicheWirkung eines Giftes ihm alle Lebenspulfe. Mit größterAnstrengung erholte er sich, öffnete das Schreiben und las:—
„Percy Gvdvlphin, die Stunde ist nahe — Einmalnoch werden wir einander sehen. Ich rufe Dich auf,thcnrcr Geliebter, zu solcher Zusammenkunft. Komman das Sterbebett Deiner
Lucilla Vvlkman.