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tranervoll durch die Blätter des Kastanienbanmes, unterwelchem sie mit ihrem Gatten stand. Die heitere Stilledes Abends war entwichen; ein nnstäter, schwermüthigerGeist schien losgelaffcn zu sehn, und die oft unter unseremHimmelsstriche so plötzlich eintrctende Nachtkälte machtesich peinlich fühlbar. Godolphin schwieg einige Angcn-blickeö denn der Galtin Gcmüthsstimmnng dünkte ihm Echoder seinigen.
„lind ist's denn wirklich so?" sagte er endlich, „gibtes hienicden in Wahrheit kein bleibendes Glück für uns?Soll das Leid stets dem Vergnügen auf die Fersen treten?Sollen wir nimmer sagen, der Hafen ist erreicht und wirkönnen uns sicher wissen? Nein, thcnre Constanze," fügteer hinzu, indem er sich jener Gluth überließ, die ihnselbst in Momenten tiefster Niedergeschlagenheit zu erfassenpflegte, „hegen wir nicht so düster» Glauben! cs gibt keineErfahrung des Zukünftigen; die eine Stunde gränzt andie folgende, und Vergangenes ist nicht Typus des Dcr-einstigen. Wir habe» ineinander jene Welt entdeckt, dieunseren Blicken lange verborgen war; wir können sie nichtwieder aus den Augen verlieren; nur der Tod kannuns trennen."
„Ja, der Tod!" wiederholte Constanze mit Schau-der».
„Bebe nicht vor dem Worte, thenre Constanze, dennwir sind noch im Mittag nnscrs Lebens; warum, gleichden Aegyptiern, die Leiche an die Tafel des Genussessetzen? Und kommt denn der Tod, während wir so lieben,