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Godolphins Wappen prangte, und befand sich »ach weni-gen Minuten in den neuerstandenen Hallen der Abtei.
Durch nichts Wohl hätte Constanze sich so gerührtund geschmeichelt fühlen können, als durch Pcrcy's Ucber-raschung. Dies erschütterte ihn weit mehr, als Constan-zens Nachgiebigkeit in der Politik, in der die Gattin ihmdoch ein so großes Opfer gebracht hatte; den» Godolphinsfrühere Armnth hatte ihm jenen Ahnenstolz erweckt, dennur der arme Edelmann mit Nnmnth zu zeigen vermag;und obwohl zwischen ihm und seinem Vater keine Bandeder Innigkeit geknüpft gewesen waren, hatte Godolphindoch oft mit der ihm eigenen Gutherzigkeit es bedauert,daß sein Vater es nicht erlebte, wieder zu Wohlstand zugelangen, und dadurch wenigstens einen Theil seiner Wün-sche erfüllt zu sehen. Zudem war Godolphin ganz voneinem Wesen, um die Zartheit in dem Thun Constanzenszu würdigen. So dankte er der Gattin nicht mit vielenWorten; aber seine Blicke verkündeten Alles, was erfühlte, und Constanzen war in Fülle vergolten.
Obschon die nenangebauten Theile des Stammhansesnicht sehr umfangreich seyn konnten, wies doch jedes Zim-mer darin jene großartigen Verhältnisse, die dem geläu-terten Geschmacke Godolphins entsprachen, luden, sie mitdem Getrümmer harmonirten, Constanze hatte klüglichdieses Getrümmer, das zu berühren ein profanes Thungewesen seyn würde, in seinem Zustande gelassen, cs je-doch so knnstgemäß mit dem neuen Gebäude, so wie mitden Gemächern des Häuschens in Verbindung gesetzt, daß