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den Schlummer, den er von sich abgewehrt hatte wissenwollen, und war nach etwa einer Sknnde siill wie einSäugling entschlafen — ,^8iv tra>mit xlorla inunäl!"
Das erste lebende Gesicht, ans welches am Bette desTodtcn der Blick Godolphins siel, gehörte der Schauspie-lerin Fanny Millinger. Sie hatte zeither viel mit Savilleverkehrt, denn ihr Geplauder belustigte ihn, und ihre Gut-herzigkeit war gern bereit, Jeden zu belustigen. Zu gleicherZeit mit Godvlphiu war sie zu dem Sterbenden beschickenwerden, hatte sich jedoch im Schauspiclhause befunden,und kam erst als Saville verschieden war. Schweigendund entsetzt stand sic Godvlphiu gegenüber am Bette. Siehatte ihr Theaterevstüm nicht erst abgelegt, und Schminkeund falsche Juwelen glitzerten ihrem ehemaligen soge-nannten Liebhaber entgegen. Welch ein Sinnbild des soeben erloschenen Lebens ! welche Satyre ans dessen markt-schreierische Vcrkünstclnngcn!
Bald nachher trat sie zu Godvlphiu, der sich in dasuntere, vereinsamte Zimmer zurückgezogen hatte; sie legteseine Hand in die ihrige — ihre Thräne», denn sie weinteleicht, stoffen reichlich, und Wuschcwdas künstliche Nothweg, durch welches nur schlecht die Runzeln verhehlt wur-den , die sich seit einiger Zeit in jene Wangen grnben,welche Godvlphiu so schön und lieblich gekannt hatte.
„Armer Saville," sagte die Schauspielerin stam-melnd. „Er starb ohne Kampf. Ach! er hatte das besteGcmnth von der Welt."
Gvdvlphin saß am Schreibtische des Verstorbenen