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5 (1840)
Entstehung
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zuvor sich mit Politik befaßten, jetzt durch den mäch-tigen Einfluß gewaltiger Parteicnkämpfe aufgeregt undmit hinein in den Wirbel der Tagesbegcbenheiten gezogenwurden. Jede Evterie wicdcrhalltc von Kampfgeschrci:an jeder Mittagstafel wurden von der Suppe bis zumKaffee die Verdienste der Rcformbill erwogen: wohinGodvlphin sich wendete, überall bestürmte ihn Reform, sodaß er endlich in die allgemeine Gesinnung einstimmtc, wiefremd ihm dieselbe anfänglich hatte sehn mögen, wie lä-cherlich sie ihm auch vorgekommcn war,

„Warum," sagte er eines Tages sinnend zu Radclvffe,den er tm Park antraf, denn, seit dem, dem befer mitgc-theiltcn Gespräche zwischen Constanzen und Nadclyffc, be-suchte Letzterer nur selten die Wohnung Godvlphins —„warum sollte ich bis jetzt von mir Unversuchtes nichtversuchen? Warum sollte ich nicht gleich Andern eben soWohl ein ernsteres als leichteres Leben führen? Ich gestehe,daß wenn ich ans die Jahre, die ich in England verlebte'zurückblickc, ich erkenne, wie irrig ich folgerte! ich entwarfeinen Plan, und verfolgte ihn unverbrüchlich! ich lebtemir selbst, meinem Vergnügen! ich war Schöpfer einesmagischen Kreises, allein dem Magier selbst war dieserKreis unznsagcnd und vcrnnedclnd. Ich habe geträumt,und bin nun erwacht. Welche Lebensbahn aber, indemich von früherer Weise ablasse, soll ich beschreitcn? Sollich nochmals ins Ausland gehen, und irgend einen nnbc-reiseten Erdwinkel dnrchspähcn? Soll ich mich ans dasLand znrückziehen und schriftstcllcrn, und so meinen Geist