32
die kippen der Ladn Erpiughai», indem diese das, was siesah, für einen Theil des von der Wahrsagerin in Anwen-dung gebrachten Charlatauismus hielt. Ans der DameFragen antwortete die Schwarze mir durch ein verständli-ches Zeichen, indem sie winkte, ihr trcppan zu folgen.Dort in ein Vorzimmer geführt, hatte kadh Erpinghameinige Minuten zu warten, bevor sie Eintritt in MadamLiehbnrs Zimmer erhielt.
Die Wirkung, welche die persönliche Schönheit derZeichendcntcrin ans jeden, der sie sah, hervorbrachte, w arnicht minder gewaltsam für die überraschte Lady ErpingHam. Diese neigte sich mit unwillkürlicher Hochachtungvor der Wahrsagerin, und nahm dann erst ans dem SesselPlatz, der ihr geboten ward.
„Und was führt Dich hieher, Dame?" fragte dieLiehbur in der fremdartig klingenden Musik ihrer Lispel-siimme. „Möchtest Du das, was nnscr Geschlecht so sehrüber Werth zu schätzen Pflegt, gewinnen, oder hast Dues verloren? Mögtcst Du von Liebe mit der Tolnietschc-rin der Träume und mit der Priesterin zukünftiger Dingereden ?"
Während die helläugige kichbur so sprach, ward sievon Eoustanzen durch den Schleier, den diese trug, betrachtet. Eonstauze verglich das Gesicht der Zeicheiiden-terin mit der Beschreibung, die Gvdolphin ihr von derTochter des Astrologen gemacht hatte, und ihr Verdachtbestärkte sich.
„Nicht such' ich das, worauf Du hi,«deutest," ver-