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Schrecknisse ein Thcil jener gehcimnißvollen Svmpathie,die uns von jeher vereinigte, und von der Bolkman weis-sagte, sie würde mir mit nnscrcm Leben anfhören?"
Gvdolphins Gemüthsregnngen pflegten niemals äu-ßerlich erkennbar an ihm zn seynt jetzt jedoch erwiesensic sich so deutlich und lebhaft, daß Constanze sich nichtgenügend ermnthigen konnte, ihn zn sänftigem Sie sel-ber war so beunruhigt und beklommen, und blickte furcht-sam durch das Fenster, als müßte die Erscheinung, vonder ihr Gatte gesprochen hatte, sich wiederholt blickenlassen. Draußen aber war Alles still; kein Blättchenregte sich auf den Bäumen, keine Menschengestalt ließsich wahrnchmcu, Constanze wendete sich wieder zu Go-dolphin, kühlte ihm den Schweiß von der Stirn, unddrückte seine Wange an ihren Busen.
„Mir ahnet," sprach er weiter, „als müßte sich bin-nen Kurzem etwas Schreckliches ereignen, Mir ist, alsstände ich an einer Krisis meines Lebens, und als hätteich ans der Hellen und erfaßbaren Welt in Wvlkenregioncndes Dunkels hinabzusteigcn. Constanze, mich schreckenund verwirren bange Gedanken über meine znrückgelcgtenLebcnötage, Ich habe bisher alles Arbeiten, allen Ehr-geiz abgeschworcn und der Zukunft gleichsam gespottet;meine Hand that nichts als Nosenkctten pflücken, die jetztverwelkt um mich herum liegen. Die Jugend weicht vonmir — das Alter schleicht zn mir heran, O, wie soanders würde dicö mir nahen, wenn ich meine Zeit besseransgekauft hätte! Doch weg — weg mit diesem Geschwätz!