Druckschrift 
4 (1840)
Entstehung
Seite
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Champagner denn, wemrs so seyn soll. Fanny, meineBeste," und Saville zog ein sanres'Gcsicht, als er daskann, angetrunkene Glas hinstellte; „geschwind einenandern Scherz! ich finde, daß Deine Satyre mir bessermnndet als Dein Wein."

Fanny war eitel Geschäftigkeit. In diesen Dingenpflegt die Schauspielerin von der vornehmen Dame abzn-wcichen — es ist keine Ruhe in ihr.

„Geschwind!" ries sic, „eine andere Flasche Cham-pagner! was kann denn mit dieser vorgegange» scNn?"die arme Fanny war wirklich wie ans der Folter; daskitzelte den Lebemann Saviile, denn er Pflegte jederzeiteinen Scherz durch eine Impertinenz zu rächen.

„Nicht doch," fiel Godolphin ein; „unser Freundmacht nur Spaß. Ihr Champagner ist köstlich, Fannn.Wo blieb denn der junge Grünhock, Savilic ? Er ist ver-schwunden. Das Gerücht sagt, er habe sich in Ihrer Ge-sellschaft ruinirt, und könne nicht wieder aufkommen."

„Das Gerücht ist das ärgste Klatschmaul von derWelt. -Würde ihm geglaubt, so verschwänden alle Taubenaus meinen Gefilden. Ernsthaft gesagt aber, Grünhockist fort — nach Amerika; er steckte bis an die Ohren inSchulden — in Ehrenschulden. Sinn aber," sprach Sa-ville sehr langsam weiter — „nun aber ist zwischen demGentleman und dem Emporkömmling der Unterschied, daßErsterer sich selber prellt, indem er sich die Gurgel abschnei-det; Letzterer aber prellt seine Gläubiger, indem er durch-geht. Ich hatte den jungen Menschen in meinen SchutzBulwer's Ronimic. I.xxx. 7