freigebig, wie alle ihres Gewerbes — ja, wie Nile, dieihr Geld mit Leichtigkeit verdienen — war sie mildthäliggegen Alle und üppig gegen sich selbst. Der Tafel wohn-ten vier Männer, nämlich Gvdvlphin, Saville, LordFaleoner und Mr. Windsor als Gäste bei.
Es war im Frühsommer, die Fenster waren halbgeöffnet, und das Mondlicht schlummerte auf dem Gärt-chen, von dem das Häuschen sich umringt wies. „Füllemir dies Glas!" rief Godolphin! „Champagner ist dasGetränk der brausenden Zugend, ich will von nmoro zulhm zurückkehren. Trinken wir ein Glas mitsammen,Fanny! Doch halt — eine Gesundheit! Wie soll sieheißen?"
„Hoffnung bis zum Alter, und Erinnerung hinter-drein," sagte die Schauspielerin lächelnd.
„Pah! schon wieder Theaterpossen, Fanny?" grollteSaville, der einen großen Setzschirm zwischen sich unddas Fenster gestellt hatte; „nichts Sentimentales unterFreunden!"
„Pfui, Saville," sagte Godolphin, „ebensowohlkönnten Sie sagen, keine Musik als nur im Opernhause.Durch Wortspiele erhält die Unterhaltung ihre Würze;Zhr'rouös' aber seyd so verd — prosaisch, und wollt, daßwir die Bahn des Lasters wandeln, ohne daß uns amWege eine einzige Blume blühe."
„Laster! Ei seht doch!" rief Saville, „ich schwöresolchen abscheulichen Beinamen ab. In Ihrer Gesell-schaft, Str, verlor ich meinen guten Ruf, und nun fordern