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4 (1840)
Entstehung
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oder ein einziger Blick des Sehncns nach seiner Gesell-schaft würde ihn nimmcr das Kaffeehaus wieder habenbetreten lassen! Godolphin ärgerte sich heimlich über ebenden Gleichmuth Constanzens, den er früher beinahe über-schätzt hatte!

„Lieber Godolphin," flüsterte eines Abends ihm einjunger Lord zu; „wir essen heute Abend beider kleinenSchauspielerin, der Millinger. Du erinnerst Dich ihrerdoch? Bist ja ihr alter Favorite! Sie wird sich freuen.Dich zu sehen — Eitel Unschuld! versteht sich. Lady Er-pingham braucht nicht eifersüchtig zu seyn." —- Eifer-süchtig ! Constanze eifersüchtig auf Fanny Millinger! —„Eitel Unschuld! Komm, ich fahr' Dich hin; mein Ca-briolet hält vor der Thür."

„Immer besser als eine Vorlesung über den Ehr-geiz," dachte Godolphin und fuhr mit. GodolphinsFreund war ein lebhafter junger Edelmann, von jenergutherzigen, leichten und arglosen GemüthSart, die einemgebildeten, empfänglichen und indolenten Mann oft besserzusagt, als Genossen von höherer Bildung es können,weil er nicht nöthig hat in der Genossenschaft von seinemeigentlichen Wesen nachznlassen. Lord Falconer schwatzte,als man durch die glänzenden Straßen fuhr, über tausen-derlei Dinge, wovon Godolphin so viel anhörte als lhmbeliebte: und Faleoners Alter und Wesen war von derArt, die leicht eines Zuhörers entbehren kann.

Man kam in einer kleinen Billa zu Bromptvn an.Um das Haus her befand sich ein Gärtchen, in dessen einer