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seltsame Aufregung. Dieses Getös, diese Lebendigkeit,dieser Neichthnm — Zeichen der Ehrsucht nnd des Ver-kehrs im Volke — haben eine unbeschreiblich aufregendeGewalt über uns, nachdem wir die verhältnismäßige Oedeund majestätische Stille der Fcstlandssiädte hinter unsließen. Constanze lehnte sich ruhelos zum Fenster desWagens hinaus, als dieser durch die Gassen der Haupt-stadt rollte.
„O daß.ich ein Mann wäre!" sagte sie mir Innigkeit.
„Und weshalb?" fragte Godolphin lächelnd.
„Weshalb? Betrachte diesen geräumigen Schau-platz allgemeinen Ehrgeizes, nnd erkenne das Warum.Welche glorreiche nnd manchfaltige Laufbahn liegt jedemBürger dieser freien Stadt offen da? Sieh dort drübendas ehrwürdige alte Parlamcntshans, hvchberedt in er-habenen Rückerinnerungen!"
„Und daneben die Gruft," bemerkte Godolphin miteinem Spvttlächeln.
„Ganz recht, aber die Gruft großer Männer," sagteConstanze lebhaft.
„Die die Opfer ihrer Größe wurden."
Es entstand eine Panse. Dann nahm Constanzewieder das Wort:
„Und Du fühlst keine Aufregung, Pereh, in demGesumm und Gewühl—in dem Lichterscheinen und PompDeiner Gebnrtsstadt?"
„O ja, ich befinde mich auf dem Markte, an welchemalle Genüsse käuflich sind."