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1 (1840)
Entstehung
Seite
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waren allerdings denen der Liebe ähnlich — waren Liebeselbst, wiewohl eher Liebe in ihrer Romantik, als in ihrerWirklichkeit. Welche Gefühle nnn hegte Constanze fürPercy? Zur Zeit wußte sie selbst cs nicht. Wäre sienur von einein im Geringsten weniger ehrgeizigen oderminder gebieterischen Charakter gewesen, so würden ihreGefühle Liebe, und Liebe von nicht alltäglicher Art gewe-sen seyn. Allein in ihrem grübelnden und befangenenGemüthe und ihrer seltsamen Geistesrichtnng waren jederEmpfindung Schranken gesteckt, waren die Schwingeneines jeden Gedanken außer einer Gattung von Gedankengefesselt, und diese Gattung gehörte nicht der Liebe an.In jeder Hinsicht waltete ein wesentlicher Unterschied zwi-schen den Charakteren Pcrcy's und Cvustanzen's ob, undseltsam genug war es, daß der des Mädchens minder ro-mantisch, und ans den einfacheren Materialien zusam-mengesetzt war.

Nm diese Zeit hatte ein Band Von Wordsworth'sauserlesenen Gedichten die Presse verlassen.

„Ist dieß nicht köstlich?" fragte Godolphin, nach-dem er einige jener hochsiiegenden, veredelnden und sub-tilen Gedanken vvrgelescn hatte, durch die der am meistenidyllische und doch geistreichste aller neueren Poeten sichcharakterisirt.

Constanze kopfschüttelte.

„Wie? Sie bewundern das nicht?"

„Ich versteh« es nicht."

„Welche Poesie bewundern Sie denn?"

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