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gegen die Schatten und gegen die Sterne der Nacht znringe». Ei» rauhes, trostloses Frösteln kroch über dieErde, nnd schwängerte die Lust in der Kammer des Ster-benden. Constanze saß am Bett ihres Vaters, ihr Blickhastete an ihm, und ihre Wangen erschienen im bleichennnd freudlosen Morgenlichte nm so blasser. Als Vernonerwachte, stierte er mit dem Brechen nahen Augen seineTochter an — es röchelte ihm in der Gurgel. Nur füreinen Augenblick konnte seine Stimme vernehmbar wer-den; ein Lebensstrahl zuckte über sein Antlitz, als er seineletzten Worte sprach, — Worte, die gewaltig und für le-benslänglich in das Innerste des Herzens der Tochter fan-den, — Worte, von denen ihr Leben beherrscht nnd ihrSchicksal bestegelt ward; die Worte: „Constanze, gedenke— Deines Schwures — Rache!"
Zweites Kapitel.
Bclraibtung über den Gehalt des CrdenlebenS. — Die Särgegroßer Männer werden selten rernachläßigt. — Constanzeflüchtet sich zu Ladp Erpiugham — Der Heldin Talenteund Charakter.— ManörrlreudcS Temperament.
Wie seltsam geberdet sich dieses Erdcnlcben! wasfür Puppen sind wir! Welch ein fürchterliches Näthsel istdas Schicksal! Nimmer setz' ich meinen Fuß vor meineThür, ohne daß das furchtbare Dunkel ans mich eiudringt,
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