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„In solchem Falle gehöre ich zu denen, die die Zwecke derZurückgezogenheit mißbrauchen! denn bisher habe ich mirgeschmeichelt, diese um ihrer selbst willen zu genießen.Trotz dem künstlichen heben, das ich führte, spricht dochAlles, was Natur heißt, mit einer Stimme zu mir, derich selten zu widerstehen vermag. Welche in einer Stadterregte Gefühle lassen sich mit denen vergleichen, die soleist und so unaufgefordert in uns anfstcigcn, sobald dieBäume und die Gewässer unsere alleinigen Gesellschafter,die alleinigen Quellen unserer Aufregung und Berauschungsind? Ist nicht stilles Betrachten besser als ehrgeizigesStreben?"
„Können Sic das glauben?" fragte Constanzezweifelnd.
„Ich glaube es."
Constanze lächelte, und in ihrem Lächeln würde Ver-achtung gelegen haben, wenn Godvlphin sie nicht widerihren Willen für sich eingenommen hätte.
Fünfzehntes Kapitel.
Constanzens »nd Godolpbin'S Gefühle für einander. — Unter-schied ihrer Charaktere. — Bemerkungen über die Wirkungender Welt auf Godoipbin. — Der Spazierritt — DörflicheBeschreibungen. — Vorbedeutungen. — DaS erste unbe-stimmte Vekenntniß.
Jeden Tag, zu der Stunde, in welcher Constanzesichtbar war, bestellte Godvlphin den Waldhüter ab, undVulwcr's Romane. I-XXVN. 6