Druckschrift 
1 (1840)
Entstehung
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„Diese." — Es warPoPe's llebersetznng der Jliade!

„Nun ja," sagte Godvlphin ein wenig ärgerlich;„dergleichen bewundern wir Alle, aber was sonst?"

Constanze zeigte auf eine Stelle in Drhdeists Gedicht„Palamvn und Arcite."

Gvdolphin warf den Wordsworth hin. „Sic über-vvrtheilen mich nngroßmüthig," sprach er. „Nennen siemir etwas, was Sie bewundern, dem zu widerspreche» icheiniges Recht haben kann; etwas, das Sie als allgemein»nanerkannt betrachten."

„Ich bewundere wenige Dinge, die allgemein unan-erkannt sind," antwortete Constanze mit ihrem eindring-lichen und stolzen Lächeln. „Der Ruhm drückt seinenStempel ans jegliches Metall, das inner» Gehalt hat."

In dieser Antwort lag eine klare Charakteristik Con-stanzens. Das Mädchen verehrte den Ruhm mehr alsdaö Genie, das denselben errang.

„Wohlan," sagte Godvlphin, „sehen wir, ob wirjetzt zu einer Ilebereinstimmung der Empstndungen gelan-gen können;" und erschlug den „Komnö" von Milton auf.

Niemand las Dichtungen schöner vor, als Perey;seine Stimme war so sanft und beugsam, und sein Ge-fichtsausdruck entsprach so sehr der Modulation seinerTöne! Constanze ward durch den Leser, nicht aber durchdie Verse gerührt. Godvlphin war scharfsinnig genug,dieß zu merken, und ging zu den Reden Satans im „ver-lorenen Paradiese" über. Das edle Antlitz vor ihm be-gann sofort zu leuchten, die Lippe zuckte, das Auge fun-