Druckschrift 
1 (1840)
Entstehung
Seite
64
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„Bis zu einem solchen Uebermaße, daß seine Nach-barn ihn geizig schalten/'

„Und seine Gattin?"

„Armes Weib! sie war blvs eine vornehme Dame,und starb, wie ich glaube, an eben dem Verdrufse, der ihrenGatten so lebenslänglich hcrzenskrank machte/'

„Hatten sie nur den Einen Sohn?"

„Nur den gegenwärtigen Eigner der Trümmer des— Percy, ja, Perch heißt er, nach demFamiliennamen seiner Mutter — Percy Godolphin,"

„Und wie kam es, daß dieser arme Knabe so früh-zeitig in die Welt gestoßen ward? War der Vater unzu-frieden mit ihm?"

„Ich glaube, nein; als jedoch Percy etwa fünfzehnJahre zählte, verließ er die düstere Schule, die er besuchthatte, und hielt sich eine Zeitlang bei einem weitläufigenVerwandten, August Saville, auf, wo er sich, wie ich-michwohl erinnere, ein ziemlich abgeschlossenes und zuver-sichtliches Wesen aneignete. Ein Vetter hinterließ ihmein kleines Vermögen, und Percy ging nun allein in'sAusland,"

„Aber die Ruinen!" sagte Constanze, „Ungeachtetseiner Zurückgezogenheit gestattete der verstorbne Eignerderselben eiizem Jeden sie zu besehen ; nicht wahr?"

„Er that's," antwortete Lady Erpingham, „Erwar stolz auf das Aussehen, welches die Trümmer seinesFamiliensitzes so allgemein erregten; er ließ sie Jedemzeigen, der sie sehen wollte — ihn selbst sah jedoch Keiner.