Druckschrift 
1 (1840)
Entstehung
Seite
39
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Den Sohn rührte dieses Schreiben,. Saville aberlachte den Burschen und dessen Feingefühl ans. Baldnachher stand Pcrey Gvdolphin in der Regimcntsliste alsCornct bei der Leibgarde.

Das Leben eines Soldaten in Friedenszeitcn ist, derHimmel weiß es, das eines FanllenzerS. Pcrcv fandGefallen an seiner neuen Uniform und an seinen Pferden,die miteinander auf Credit gekauft wurden. Auch bchag-ten ihm seine neuen Genossen, und die Bälle, und dasConrmachein Hpdcpark mißfiel ihm non vier bis sechsUhr keineswegs, und Erercier - und Paradeplatz mach-ten ihm nicht viel zu schaffen. ES gereichte in der großenWelt ihm sehr znm Ansehen, daß er dereines Mannes war, der in so besonderem Rufe standein Ausschweifung und Spieler zu sedn, wie AugustSaville. Sv fand Pcrcy Gvdolphin unter solchen An-spielen sich mit eincmmale auf den Strom der „gutenGesellschaft" fiottgesetzt.

Jung, voll Romanidccn, fcnerköpfig, mit den klas-sischen Zügen eines Antinvns, und einem hübschen Ta-lent, schone Dinge zu sagen und Reime zu drechseln,ward Percy Gvdolphin, der eigentlich noch in den Jahrenwar, in denen er mehr der Kinderstube als der Welthätte angchören sollen, bald der „lockige Liebling" jenerjahlreichcn Klasse von vornehmen Damen, die nichts zuthnn haben, als um sich herum liebeln zu lassen, und die,selbst eitel Kunstgriff, diejenige Liebe für die süßeste hal-ten, die aus der natürlichsten aller Quellen entspringt.