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das über dein nächsten Moment hängt. Welch schauer-liches Ergcbniß mag über unsere» Herzen schweben —das Schwert, ob gesehen, ob ungesehen, befindet sich fort-während über unserem Haupte!
Und mit diesem Leben sollen wir — mit diesem Wech-selspiel von Dunkelheit und Bangen sollen wir — so möch-ten es einige Philosophen! uns so begnügen, daß wirkein anderes Leben wünschen und begehren?
Constanze war ohne eine nahe Anverwandtin; alleinihr Vater hatte richtig vorhergesagt: Eitelkeit vertrat dieStelle der Blntsfreundschaft. Vernvn, der achtzehn Mo-nate lang vor seinem Sterben mit den schwersten Sorge»des Mangels gekämpft hatte : Bcrnon, der im Leben vonAllen vergessen worden war, ward mit den ihn gleichsambeschimpfenden Cercmonien des Pompes begraben. SechsEdle trugen die Zipfel seines Bahrtuches : eine lange ReiheTranerkutschen folgten seinem Sarge, die Zeitungsspal-ten füllten sich mit Skizzen zu seiner Biographie und mitWehklagen über sein Hinscheiden. Man setzte ihn in derWestminstcr-Nbtci bei, und brachte Subscriptionsbogenin Umlauf, um ihm ein Denkmal vom köstlichsten Marmorzu setzen. Lady Erpingham, eine weitläufige Verwandtindes Verstorbenen, ladetc dessen Tochter ein, zu ihr ziehen,und natürlich willigte Constanze darein, denn Constanzehatte weiter keine Wahl.
An dem Tage, an welchem sie in dem Hause der LadyErpingham in der Hügelstraßc eintraf, waren mehrerePersonen im Besnchzimmer anwesend.