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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Bemühungen des P. UrbanIV. 469

Errettung des heiligen Landes in seinem Königreiche zu be-^A/'schleunigen " ).

Da aber der Papst die Ermahnungen zur Bewaffnungfür die Wiederherstellung des lateinischen Kaiserthnms vonConstantinopel ebenfalls mit großem Eifer fortsetzte, so hat-ten seine Aufforderungen zur Errettung des heiligen Landesnur geringen Erfolg; und selbst in Frankreich erweckte dieErhebung des Hundertsten große Unzufriedenheit. Die Geist-lichkeiten der erzbischöflichen Sprengel von RheimS, SenS. und Bourges reichten sogar bcy dem päpstlichen Stuhleeine nachdrückliche Beschwerde über diese willkührliche Be-steuerung ei», welche Urban mit heftigem Verdruffe zurück-wies.Ihr würdet," schrieb er jenen Geistlichen,eureBeschwerde wegen der Hülfe, welche dem heiligen Lande ge-leistet werden soll, zurückgehalten haben, wenn ihr bedachthättet, wie die weltlichen Fürsten und andere Laien oftmals,um jenes Land zu retten und die Schmach unsers Erlöserszu rächen, freywillig und mit großen Kosten sich bewaffnetund den Gefahren preisgegeben haben. Am wenigstensolltet ihr in der gegenwärtigen Zeit, da auch die Tataren' mit schrecklicher Unterdrückung drohen, dem heiligen Landeeure Hülfe versagen. Es käme fürwahr eine große Schmachüber die Geistlichen und Prälaten, wenn sie nicht einmalleichte Lasten für den Herrn übernehmen wollten, während-die Laien mit freudigem Muthe fast unerträglichen Beschwer-de» sich unterziehen, und wenn die Geistlichen von demihrer Verwaltung anvcrtrautcn Erbtheile Christi die Beystenerversagen wollten, da die Laien mit Aufopferung ihrer eige-nen Güter persönliche Gefahren nicht scheuen. Wie sehrmüßtet ihr euch schämen, wenn ihr im Eifer für das Him-

N) RainalduS a. a- O. §. -2.