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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Bemühungen des P. Urban IV.

Gleichzeitig erließ er an mehrere christliche Könige Briefe, ^>>r.in welchen er mit kräftiger Weredtsamkeit die Bedrängnisseund Gefahren des heiligen Landes schilderte und zu schleu-niger Hülfe ermahnte; mit besonderm Vertrauen aber for-derte er den König Ludwig von Frankreich auf, die Schmachzu rächen, welche der ruchlose Sultan dem Heilande unddurch die Zerstörung der Kirche zu Nazareth auch der hei- -ligen Jungfrau zugefügt hätte.Wenn du," schrieb erdem Könige Ludwig,mit den übrigen katholischen Fürstendeine Schultern der Last entziehen und nicht vielmehr deinehülfreichen Hände darbicten würdest, so wäre kein Mittelvorhanden, die Unterdrückung des heiligen Landes abzuwen-den. Zwar ist der verruchte Sultan, der erbitterte Feindder Christen, durch den standhaften Widerstand der Gläu-bigen genöthigt worden, von Ptolemais abzulassen, und der-selbe ist gegen die Burgen Krak und Montroyal, derenFürsten er durch Verrath in seine Gewalt gebracht hat, ge-zogen; er har aber in verschiedenen Gegenden seine Scharenzurückgclassen, um die Gläubigen durch wiederholte Angriffezu bedrängen und zu schwache», und hat gedroht, nacheiniger Zeit mit einem noch zahlreicher» Heere zurückzukom-men und den katholischen Glauben in jenem Lande bis aufdie letzte Spur zu vertilgen Der fromme König Lud-

wig nahm auch diese Ermahnung des Papstes wohl zuHerzen und befahl, in einem Thcile seines Reichs fünf Jahrelang den hundertsten Theil aller Einkünfte als Steuer zurUnterstützung des heiligen Landes zu erheben^); und alsUrban nach einiger Zeit vernahm, daß der Sultan Dtbars

4S) Schreiben des Papstes Nr- 47) RainalduS a. a. O. §. 12. »z.

bau IV-, erlassen zu Orvieto am Dieser Hundertste wurde aber doch20. Slug. (XIII. L- 1 . Sext.h bei) Nai- wohl nur von den Einkünften dernalduS a. a. O. §. g. kirchlichen Euter erhoben.

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