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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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454 Geschichte der Krenzzüge. Bu ch VIII. Kap. XIV.

Erfolg, als daß sie die Aufmerksamkeit der Abendländernoch mehr von der Sache des heiligen Landes ablenktcn.

In derselben Zeit, in welcher der Papst Urban noch dieHoffnung hegte, daß eine Kreuzfahrt zur Wicdercroberung vonConstanlinopel zur Ausführung gelangen könnte, begannenin Syrien die Feindseligkeiten zwischen den Christen und demSultan Bibars. Nach den Berichten der arabischen Geschicht-schreiber *") hatte der Sultan Bibars die Absicht gehabt,sogleich nach seiner Gelangung zur Herrschaft über Syrienund Aegypten den zehnjährigen Waffenstillstand, welchender Sultan Malek annaser von Damaskus den Christen be-willigt hatte"), für ungültig zu erklären und den Kriegwider die Kreuzfahrer zu eröffnen; eine Hungersnorh aber,von welcher Syrien heimgesucht wurde, bewog ihn, die Aus-führung seiner Pläne zu verschieben und sogar den Waffen-stillstand mit den Franken zu erneuen. Cr machte aberwährend dieses Waffenstillstandes die Erfahrung, daß csunmöglich war, mit den syrischen Christen in ihren damali-gen Verhältnissen im Frieden zu leben; denn nach der Ver-sicherung der arabischen Geschichtschreiber mangelte es zudieser Zeit so sehr an Eintracht und Einheit im KönigreicheJerusalem sowohl als in den damit verbundene» Ländern,daß nur diejenige Partey, welche einen Vertrag eingegaugcnwar, sich für verpflichtet achtete, die Bestimmungen dessel-°den zu erfüllen. Wenn daher die Mvslims mit den Tem-plern einen Vertrag verabredet halten, so wurden die Ho-spitaliter dadurch nur noch mehr zu Feindseligkeiten aufgercizt,und ein Waffenstillstand mir der Ritterschaft von Ptolemaissicherte den Handel und die Schifffahrt der Saracenen nichtgegen Beschädigungen von Seiten des Königs von Cypern.

iq) L.'bensbcschreibung des SultansNilmcö in NcinLuU LxüLil, x. 485.

IL> S. oben Kao. II. S. 3Y5.