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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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446 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap.XIII.

""d dessen Nachfolger davon erwartet hatten, und wennauch die Halbinsel Morea und das Fürstenthum Achaja nochfernerhin in dem Besitze des Hauses Villehardouin blieben,die Venetianer die Inseln, welche sie nach und nach sichunterworfen hatten, behaupteten, und der Verkehr der Abend-länder mit Syrien durch jene Besitzungen vielfältig erleichrtert wurde: so betrachtete man im Abendlande gleichwohlden Verlust von Constantinopel nicht nur als eine Schmachfür die ganze katholische Christenheit, sondern man befürchteteauch mir Recht die Entwickelung noch fernerer schlimmerFolgen aus diesem unglücklichen Ereignisse. Mit den Ver-hältnissen aber und den Ansichten der damaligen Zeit warenUnternehmungen, in welchen nur Ehre und Ruhm gewon-nen werden konnten, nicht vereinbar; und eine mehr alsanderthalbhundertjährige Erfahrung hatte die Franzosen,Deutschen und Engländer belehrt, daß die Eroberung desheiligen Landes, so wie die Eroberung von Constantinopelund einigen griechischen Küstenländern und Inseln den ge-ringsten Vortheil gerade denjenigen gewährten, welche dafürdie kostbarsten Opfer brachten. Da außerdem das Ansehendes päpstlichen Stuhls seit dem leidenschaftlichen Kampfeder letzten Päpste gegen das Haus der Hohenstaufen sehrgesunken war, und die Fürsten, die Ritter und das Volkden Nachfolgern des heiligen Petrus selbst eine reine undaufrichtige Begeisterung für die Sache des Heilandes nichtmehr zutrauten: so blieben alle päpstlichen Aufforderungenzur Wiedereroberung von Constantinopel und zur Unterstü-tzung derer, welche noch einige Ueberbleibsel des östlichenlateinischen Kaiserthums behaupteten, ohne Erfolg, obgleichdiese Aufforderungen unterstützt wurden durch die Versiche-rung: daß die Sache des Kaiserthums von Constantinopel