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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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I. Chr.

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434 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. XII!.

seine Familie und sein Heer zu bezahlen, so übernahm erdie Verpflichtung, sür die eigennützige Republik, welche solcheVerlegenheiten tapferer Ritter nicht unbenutzt zu lassenpflegte- die Stadt Dyrrachium wieder zu erobern. Denndiese Stadt war nicht lange zuvor den Venetianern vonTheodorus, dem Sohne und Nachfolger des Michael Com-nenus im Fürstenthume Epirus, entrissen worden. Als dieBelagerung von Dyrrachium mißlang, so entschloß sich derKaiser Peter, durch die Lander des Fürsten Theodorus unddas Königreich von Thessalonich seine Reise nach Constan-tinopel fortzusetzen. Er wurde aber sehr bald in den Ge-birgen von Epirus durch die Truppen des Theodorus ein-geschlossen, ungeachtet des Vertrags, welchen der päpstlicheLegat, Cardinal Johann Colonna, der den Kaiser begleitete,mit den Feinden verabredete, nebst mehreren seiner Waffen-gefährten von dem treulosen Fürsten Theodorus gefangen ge-nommen und nur durch einen baldigen Tod von den Leideneiner harten Gefangenschaft befreyt Seine GemahlinJolanthe, welche mit ihren Töchtern aus dem Hafen vonBrundusium, wo der Kaiser nach Epirus sich eingeschiffthatte, unmittelbar nach Constantinopel vorangegangen war,genas zwar daselbst bald nach ihrer Ankunft ihres SohnesBalduin, des letzten der lateinischen Kaiser von Byzanz;die Barone deS Kaiserthums waren aber mit Recht derMeynung, daß eine lauge vormundschaftliche Verwaltungdem schwachen Reiche höchst verderblich wäre, und vereinig-ten sich zu dem Beschlüsse, dem ältesten Sohne des KaisersPeter, dem Grafen Philipp von Namur, den erledigtenThron anzntragen. Der Graf Philipp von Namur waraber nicht geneigt, für die Kaiserkrone, welche seinem Vater

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