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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Einbruch der Mogele«.

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Vesi'r Ebn alkami als Unterhändler, welcher die Antwortbrachte, daß der Chan Hulakn geneigt wäre, dem Chalifen,wenn dieser selbst in das mogolische Lager kommen wollte,Sicherheit des Lebens, ja selbst die Fortdauer seiner Herr-schaft und Würde zu gewähren und Abu Vekr, dem Sohnedes Chalifen Mosthasem, seine eigene Tochter zur Gemahlinzu geben. Der unerfahrene Chalife ließ durch die Hoffnung,sei» Reich ohne Kampf, wenn auch als Unterthan der Mo-gvlen, behaupten zu können, sich verleiten, dieser heimtücki-schen Einladung Gehör zu bewilligen, und begab sich, be-gleitet von einer großen Zahl seiner Hofleute, in das Lagerdes Chans Hulaku. So wie er dort ankam, wurde er vonseiner Begleitung abgesondert und in ein Zelt gebracht; undda der Vesir Ebn alkami alle übrigen vornehmen und ge-lehrten Männer der Stadt Bagdad durch allerlei) Vorspie-gelungen bewog, sich ebenfalls in das mogolische Lager zubegeben, so geriethen alle bedeutenden Einwohner der Stadtin die Gewalt des grausamen mogvlischen Heerführers, wel-cher alle ohne Unterschied erwürgen ließ. Mittlerweile er- 4. Febr.stürmte Badschu, welcher einen Thcil des mogolische« Heersführte, den östlichen Thcil von Bagdad und den Palast desChalifen und begann die gräuelvolle Verwüstung der Stadt,welche vierzig Tage fortdauerte und die Zerstörung derdortigen Moscheen, vieler Paläste und aller Werke der Kunstund Wissenschaft, welche seit den Zeiten des Harun al Ra-schid und der übrigen großen Chalifen aus dem Geschlechtsder Abbasiden in Bagdad waren gesammelt worden, zurFolge hatte ^°). Während dieser schrecklichen Zerstörung

So) Nach Abulfaradsch iLIiron. s^r.x. Z2g) drangen die Mogvlen schonam Freytagc den 25. Mobarrcm 6zü r. Februar 125g in Bagdad ein,

wurden aber vertrieben und erst amfolgenden Lage (2. Febr.) wurden sieHerren der Stadl; nach der Angabeder arabischen Chronik desselben Wer-