380 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. XI.
Oel, hatte den venetianischen Antheil der Erzbischof vonTyrus, mit welchem die Denetiancr es ehemals gemein-schaftlich besessen hatten, bis auf einige wenige Grundstücke,nach der Behauptung des Marsilius Georgius widerrechtlich,an sich gebracht.
Außer diesen Ortschaften, welche im unmittelbaren Be-sitze der Republik Venedig sich befanden, besaßen im Ge-biete von Tyrus zwey venetianische Männer, Vitalis Pan-taleo, genannt Malvisino, zwey Ortschaften, und WilhelmJordanus im Namen seiner Gattin, einer Verwandten desPantaleo, fünf andere als Lehen, welche ihnen von der Re-publik Venedig waren übertragen worden "). Auch dieGränzen und Bestandtheile dieser Lehen werden von Mar-silius Georgius angegeben.
Neben jenen beträchtlichem Besitzungen gehörten der Re-publik Venedig außerhalb der Mauern von Tyrus zweyMühlen, von welchen eine, die für hundert Byzantien ver-pachtet zu werden pflegte, von dem Könige eingezoge» wor-den war, weil der damalige Pächter einen Mord begangenhatte; von der andern, welche den Vcnetianern blieb, wurdeein jährlicher Pachtzins von hundert und vierzig Vysantienentrichtet 63). Außer einigen andern weniger erheblichenGrundstücken besaßen die Venetianer noch in der Landschaftvon Tyrus eine Juckerstederey und einen bey dieser Siedereybelegcnen beträchtlichen und sehr ergiebigen Acker, auf wel-chem Zuckerrohr erbaut wurde ^-r.
SÄ Die bcvden Casalien des Wim-US Pantaleo beißen vairram undKaiMra, Die fünf Casalien des Wil-liolill Jordanus: IVlalrarona, SorLn,Ilairosie (mit laoaruais), ibemo» undLoUilllk; von den bcvden letzten Ca-
salien besaß Jordanus nur den drit-ten Tb-il.
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