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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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376 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VIII. Kap. XI.

ten, erhob, wurde abgkstellt; und es wurde dagegen festge-setzt, daß nur den Venetianern das Recht zustehen sollte,auf ihrem Dritttheile durch ihren Statthalter oder Vizgrafeneinen Bann zu erhebe». Nicht minder wurde die alte Ge-wohnheit, nach welcher die Unterthanen der Republik Ve-nedig zu Tyrus von jedem Schweine, welches sie schlachte-ten oder verkauften, dem königlichen Hofe vier Deuarien zuentrichten hatten *"), abgeschafft.

Nachdem Marsilius Georgius über diese Zugeständnisseberichtet und die Formeln der Eide, welche die Geschworenendes venetianischen Gerichtshofes zu Tyrus bey ihrer Anstel-lung, und jeder dortige venetianische Unterthan, so wie die-jenigen, welche auf dem venclianischcn Dritttheile zu TyrusHauser kauften, zu leisten hatten ^), mitgetheilt hat, so läßter ein Verzeichniß der Hauser, Backöfen, Bäder, Gärtenund anderer Grundstücke folgen, welche innerhalb der StadtTyrus sowohl die Republik Venedig als die Kirche des hei-ligen Marcus, die nach der Eroberung der Stadt zur Zeitdes Königs Balduin des Zweyten daselbst von den Venetia-nern war erbaut worden, so wie andere tyrische Kirchen imJahre 124z wirklich besaßen, nebst der Bezeichnung der Grän-zen bey jedem Grundstücke und bey mehreren auch der jähr-lichen Abgaben "), welche davon entrichtet werden

24) Lr Iioo vocridrurt niaro.

55) S. Beilage l.

57 ) Ilabomus, heißt es unter an:dern ln dem Berichte des Marsilius,et recrjpimu5 in /onrioo 1>ri brisant.l-IH annnatim sd illis, czui Iiadentregere terrae ^rerrarn) i>ro Kege; et11 t irrrnr et äleitnr» iialiemnb srrol.aiubif, 8avon<iriae et 'I'enroriae; et<1ictr InLaruii r-oivuntur inrznarnor

terniinis, et rneixrit annns in Festeromnium 83nerornin; er nr eriainLertur er äieirur, äominus OoniLni-ens 2 Ooranto, ^ui /nir dainins,tjnanllocumctne ei non solvelrarnr,nt clictnm est, Lacicbrar ei.iuäi ten-roria, 6oiieo sidi integre sariskaotnmerar. Au dem Fonticum, welches amEingänge des venetianischen DrittetheilS der Stadt lag (eum veni-rur 2 carena). befanden sich zwey