Druckschrift 
7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
Entstehung
Seite
367
Einzelbild herunterladen
 

Verhältnisse der Surianer. 367

chen die Surianer lebten, keine Nachricht ^), und in denSatzungen des nieder» Gerichtshofes wird nur erwähnt.

Staatsarchivs) vom Jahre 1243, des-sen wir unten ausführlicher gedenkenwerden, wissen wir, dag die Verwal-tung und Gerichtsbarkeit über die Ge-höss oder Dörfer (casaUa) durch 6 a-«talstiones oder kraepositi, welche dieErundhcrren anordneien, versehenwurden, und eben dieser Bericht giebtuns über die Beschaffenheit derSteuern, welche die Colonen entrich-teten, Auskunft; z. B. von einem imGebiets von Thrus belegenen CasalsTheiretenns, welches die Venetianergemeinschaftlich mit dem Könige oderden Meistern der Templer besagen,wird folgende Nachricht ertheilt: ilu-

Hnnnt. Ita güost ei aliguis ste ru-sticis I,egiS peceat vei steiinguit,guost Ilex badet stuas Zaires er irostertiain. Istciu cst, er aliguis stenostris tuslicis stclinguit, c^uost Ilexbadet stuas partes er nos tertiaiu ...

stra pari? ldaS Eafale enthält 30 ca-rueae oder Bauerhöfe). Naeo suntuomina rusticorum: Ilaz-s, Sacke,liegest, lVlegram, draim, Seist, iVIa-Irumest, Ilelel, Hadsteiraginam,Sclcm, lffovclstoule, Laragns. (Mansieht aus diesen Namen, wie sehr diearabische Sprache inner den Suriä-Nern herrschend war,) DiviäunturIruLtus ira, grinst NOS IiaNemus ier-tiam pattem, et küstivi stnas parrer.(Auf andern Casalien erhielten dieDenetianec nur den vierten Theil der

Früchte, und dreh Wierthelle bliebenden Bauern). Dedent rustici progriaiidct oaruoa ist tribns stiolis fe-stivitatidus (irr nativitate Oomiiri,earnisprivio et pasebate) urrarrr gai-iirram, stcvcm ova, stuosteoim roii-stos (?) pro ligiris. In earnisprivioet pasvate äelrent praeäieta ennrnrestia rotrria easei. Die Abgabenwaren zwar nicht auf allen venelia-nischen Casalien völlig gleich, jedochnicht sehr verschieden; auch gab csauf einigen earueae lidcrae, welchealso ganz oder zum Theil steuerfrei)waren. Die in den Städten woh-nenden Surianer scheinen wenigstensin späterer Zeit einer Eewerbsteuer un-terworfen worden zu seini. Wenigstensbemerkt der Bailo Marsiliuo Eeorgiusin Beziehung auf ThruSi Surianitexarini oiim liiiril solvedant, nunea guooumgue pro uirrguagtie fo-voa, ulii texunt, äuo oarlara per

za) Wenn Marinus Sanutus (a. a.O. p. Iga) sagt: Observant gnogueeonsuetuäines et institnla 6raeeo-

ist diese Aeugerung nur auf die kirch-lichen Gebräuche zu beziehen, wieauS dem Zusammenhangs der Stelleheroorgeht, und Marinus Sanutuskheilt auch nur unvollständig disNachricht des Jakob von Witry mit,welcher (a. a. O. x. rogo) also sichausdrückt: Oonsuerustines autem etinstitutiones 6 raeeorum ln stivinisokircäis et aiüs sxiritualidus Surianixenitus Observant St eis tanguamsuxerioridus suis obestiuut.