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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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350 Geschichte der- Kreuzzügc. Buch VIII. Kap. X.

^- 54 "'Zu Aiguesmortes in seinem eigenen Gebiete an das Landgehen wollte, so blieben die Schiffe noch zwey ganzeTage") auf dem hohen Meere, ohne ihr Ziel zu erreichen.

sa. Jun. Als am dritten Tage der König den Seneschall um seineMeinung fragte, so erwicderte dieser mit seiner gewöhnlichenFreymüthigkeit:gnädigster Herr, es geschähe euch keinUnrecht, wenn es euch erginge, wie der gnädigen Frau vonBourbon, welche nicht in diesem Hafen, sondern zu Aigues-mortes an das Land gehen wollte und wegen solchen Ei-gensinns sieben Wochen auf dem Meere znbrachte." DieseRede blieb nicht ohne Wirkung, und der König verließ seinSchiff im Hafen von Hieres").

Julius Nachdem Ludwig zu Hieres für sein Gefolge Pferdegekauft und für sich und seine Gemahlin von dem Abte vonClugny zwey kostbare Reitpferde") als Geschenk erhaltenhatte, so trat er über Air in der Provence die Rückkehr insein Reich an; der Seneschall Joinville verließ den Königerst zu Beaucaire im königlichen Gebiete, besuchte dann dieDauphine von Vienne, seine Nichte, den Grafen von Cha-lons, seinen Oheim, und dessen Sohn, den Grafen von Bre-tagne, verweilte einige Zeit in seiner Herrschaft Joinvilleund vereinigte sich zu Soissons wieder mit dem Könige, mitwelchem er sich bald hernach zu einer Versammlung desParlaments nach Paris begab").

Seit dieser Zeit widmete Ludwig siebzehn Jahre lang

8 ->) Am Mittwoch und Donnerstags 24. unt> 25. Junius 1254- roiii-vitto x. lg 6 . Nach Wilhelm vonNaiigis dauerte die Fahrt deS KönigsLudwig von Ptolemaiö nach Hieresnicht nur zehn Wochen, wie Join-ville angiebt, sondern xcr tlillteeiivkere eexriivanas.

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