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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Ludwig IX. zu Sidon.

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war, ohne irgend einen Nutzen zu gewahren, indem die^Ar.Stadt ohne den Besitz der sehr festen und fast unzugängli-chen Burg nicht behauptet werden konnte, so begaben siesich am folgenden Tage nach Sidon.

Sie fanden zu Sidon den König beschäftigt mit der JuliusBeerdigung der von den Saracenen vor wenigen Wochenerschlagenen Christen, indem er, um seine Leute zu er-muntern, in eigener Person an dieser abschreckenden ArbeitTheil nahm und die bereits in Verwesung übergegangenenLeichname zu den Gräbern trug Auch hatte Ludwigschon von allen Seiten her Arbeiter versammelt, um die StadtSidon mit hohen Mauern und großen Thürmen zu befesti-gen, und mit zuvorkommender Aufmerksamkeit Lagerplätzefür die von Paneas nachkommenden Ritter ausgewählt.

Dem Seneschall Joinville hatte der König einen Platz in derNähe der Herberge des Grafen von Eu angewiesen, weiler wußte, daß der Graf die Unterhaltung des Seneschallssehr liebte; der Graf von En war aber ein muthwilligerJüngling, welcher dem ernsthaften Seneschall manchen Pos-sen spielte. Da die Thür des Speisesaales, welchen Join-ville sich erbaute, der Thür der Herberge des Grafen vonEu gegenüber lag: so schoß der muthwillige Graf, wennder Seneschall und dessen Ritter bey offener Thür speisten,mit einer kleinen Armbrust dergestalt auf die Tafel, daßdie Schüsseln und Gläser zertrümmert wurden, und eines

57) loinville x. 121. Oriilrclm.tlzruot. ax>. Oriolresn. "r. V. p. 469,6rril. cio iditl. Z60. Vgl.

Vi« äo 8t. toiij- lo ooirfessenräe la Reine IVliignerite 9. Zg 4 . ZZL,

wo »och manche Einzelheiten übertiefe Selbstverläugnung deü Königsberichtet werben, so wie auch, vagber Erzbischof von TvruS, obgleich er

und der Bischof von Damiette undein anderer Bischof mit ihren Klei-dern die Nasen sich zugestopft hatten,an den Wirkungen der verpestetenLuft nach wenigen Tagen starb. OerErzbischof erhielt den Bischof Aegi-dius von Damiette zum Nachfolger.Vgl. Hugo Plagon x. 73L.