Kampf widcr die Saracenen bey Paneas. 331
verwirrter Flucht sich zu retten suchten, mit einem Armbrust-pfeile einen der bcyden Begleiter des Seneschalls Joinville,Herrn Johann von Bussey, dergestalt, daß er vor dem Se-rieschall todt zu Boden stürzte. Joinville war so entrüstetüber die Unbesonnenheit jener Ritter, daß er Herrn Hugovon Escoz, dem Oheime des getödteten Johann von Bussey,einem sonst tapfer» Ritter, welcher bis dahin im heiligenLande sehr rühmlich sich betragen hatte, dieses Mal aberdurch die ungestüme Hastigkeit der deutschen Ritter fortge-riffen war, als derselbe ihn um seinen Beystand bat, umden Leichnam seines Neffen fortzuschaffen, erwiederte: „Ehr-los würde derjenige seyn, welcher euch Beystand leistenwürde, da ihr ohne meinen Befehl euern Posten verlassenhabt, ihr habt vollkommen euer Mißgeschick verdient, werftselbst euren Neffen auf den Mist, ich bleibe auf meinemPlatze." Die Serjanten zu Fuß, welche bey Joinville sichbefanden, wurden durch die unrühmliche Flucht der deut-schen Ritter so geschreckt, daß sie auf die Flucht dachten,obgleich der Meister der Templer zum Beystande herbeyeilte,welcher nur einen Armbrustschuß entfernt war, als diesesMißgeschick sich ereignete; Joinville aber erklärte, daß erjeden, welcher seinen Posten verließe, aus dem königlichenDienste jagen würde; und als die Serjanten erwiederten,daß den Rittern es ein Leichtes wäre, furchtlos zu seyn,da sie Pferde hätten, um der Gefahr sich schnell zu ent-ziehen: so schickte der Seneschall sein Roß zu der Scharder Templer und blieb zu Fuß bey den Serjanten.
Der Seneschall Joinville wurde jedoch bald aus derschlimmen Lage, in welche er gerathen war, errettet. Alsder tapfere Ritter Johann von Valenciennes hörte, daß derSeneschall in großer Gefahr schwebte, so begab er sich zuLlivier de Termes und den übrigen Rittern aus Langue-