Druckschrift 
7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
Entstehung
Seite
323
Einzelbild herunterladen
 

Zerstörung von Sidon.

323

richtete, wich er aus und stieß dem Saracenen sein Schwertin die Seite, worauf demselben der Sabel aus der Handentfuhr. Nachdem der Ritter Johann diese glänzende Waf-fenthat vor den Augen des Herrn von Jbelin so wie sämmt-licher Frauen von Ptolemais, welche auf der Mauer derStadt diesen Kampf ansahen, vollbracht hatte, so führte erdie Serjanten und Bogenschützen zurück in die Stadt.

Bald hernach zog das damascem'sche Heer ab von Pto-lemais, nachdem es eine in der Nähe der Stadt liegendeOrtschaft verwüstet hatte, und wandte sich nach Sidon,wo ein Meister der Armbrustschützen des Königs von Frank-reich, Simon von Montsceliart, mit einer zwar tapfern abernur geringen Schar sich befand, indem er die Wiederher-stellung dieser Stadt begonnen hatte, welche zu der Zeit,als der König Ludwig bey Damiette im Lager stand, vonden Truppen des Sultans Ejub war erobert und zerstörtworden"). Da Simon von Montsceliart es für unmöglichhielt, die großentheils offene Stadt gegen die überlegene Zahlder Saracenen zu behaupten, so zog er sich mit seiner klei-nen Schar in die Burg von Sidon zurück, welche von allenSeiten vom Meere umgeben war und daher vollkommeneSicherheit darbot. Auch gewährte er einer geringen Zahlvon Einwohnern der Stadt die Aufnahme in die Burg,welche von sehr unbeträchtlichem Umfange war und einegrößere Zahl von Flüchtlingen nicht fassen konnte. Die Sa-raccnen bemächtigten sich hierauf ohne Widerstand des offenenOrts, erschlugen mehr als zwey Tausend christliche Einwoh-ner"), vollendeten die Zerstörung der Stadt und gewannen

ZZ) c-lLLlo inxtÄ

claur, voearurn Ooe er liecoräsua.Marirnrs Sunurus x>. L20. Vgl. HugoPlago,, i>. 7ZZ>

3 ü) Im Jahre iaqy. Dschemalevdiubcy Neinaud x. 4Zz.

37) toinviilc I>. HZ. Nach HugoPlago,1 und Marinus SanutuL (wel-

X2