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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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320 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. X.

hatten; und der König Ludwig sah sich eben sowohl mitden ägyptischen Emiren als mit dem Sultan von Damaskusin einen Krieg verwickelt, für welchen seine geringen Mittelnicht zurcichten

JunluS Die Kreuzfahrer wurden um St. Johannistag in ihremLager vor Joppe mehrere Tage durch große Furcht undBesvrgniß beunruhigt, als das Heer des Sultans von Da-maskus, welches bisher Gaza und das übrige südliche syri-sche Gränzland besetzt gehalten halte und in Folge desFriedensschlusses diese Gegend räumte, zwanzig TausendTürken und zehn Tausend Beduinen stark, vorüberzog undder Stadt Joppe bis auf zwey Meilen sich näherte; undder Meister der Bogenschützen des Königs von Frankreichstand mit seiner Schar drey Tage und drey Nachte an derStraße, auf welcher das saraceuische Heer hcranzog, umdie Bewegungen desselben zu beobachten und einen Ueberfalldes Lagers der Kreuzfahrer zu verhindern. Als am Feste

-4. 2un.St. Johannis der König in seiner Kapelle die Predigt an-hörte, trat ein bewaffneter Serjaut des Meisters der Arm-brustschützen herein und meldete, daß sein Meister von denSaracenen umringt und von dem Lager vor Joppe abge-schnitten wäre. Der Seneschall Joinville, welcher bey dieserMeldung gegenwärtig war, erbat es sich von dem Königeals eine Gnade, den bedrängten Armbrustschützen helfen zudürfen; unv als der König vierhundert oder fünfhundert Be-waffnete unter seinen Befehl gestellt hatte, so begab er sich mitdenselben an den Ort der Gefahr. Die Saracenen, welchezwischen dem Lager der Kreuzfahrer vor Joppe und der Schardes Meisters der Armbrustschützen eine drohende Stellung ein-genommen hatten, zogen sich bey der Annäherung des Sene-

29) loiiiviUe x. »2.