316 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VIII. Kap.X.
I Ckr. welches die am Meere gelegene Burg an der ganzen Land-
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feite umgab'*); und Ludwig machte seinen Aufenthalt beyJoppe dadurch nützlich, daß er rings um die alte Burg eineneue erbaute, indem er selbst thäligen Antheil an dieser Arbeitnahm und, um die Vergebung seiner Sünden zu verdienen,auf seinem Rücken oftmals in einem Tragkorbe Steine anden Graben trug"). Diese neue Burg wurde mit dreyThoren, vier festen Mauern, vier und zwanzig Thürmen undeinem trefflichen Graben versehen, und die Kosten diesesBaues waren so beträchtlich, daß dem päpstlichen LegatenOdo die Herstellung eines Thors und eines Theils derMauer, welche er übernommen hatte, nach seiner eigenenVersicherung drcyßig Tausend Livres kostete"). Auch bauteLudwig zu Joppe ein Kloster, welches er mit allen Bedürf-nissen reichlich ausstattete und Mönchen des Ordens der W-' noritcn übergab, und die Kirche dieses Klosters schmückte ermit zehn Altären, deren jeden er mit einem silbernen undvergoldeten Kelche, den nöthigen Meßbüchern, Gewändernund anderen Erfordernissen des Gottesdienstes versah").
Wahrend dieser Beschäftigungen wurde der König er-freut durch die Ankunft des jungen Grafen Johann vonEn"), welcher mit dem Ritter Arnold von Guines und
IZ) loinviUe x. 10g.
16) Le Ro^ ineisnies V vis - jelerinle tairi xorter Ir kole (kalte)L»s Hasses, xonr rvoir ie xrrfian.lainv. a. a. O. Der päpstliche Legathalte nämlich denen/ welche Steinsund andere Bedürfnisse zu dem Bauder Mauern und Gräben berbeytra-gen würden, den Ablag vcrl,eigen.Vie äs 8l. Louis xrr te aonkesseurNe Ir Reine lArrguerire x. Z2l.
17) toinviltv x. il?.
ig) Vie äs 8l. Louis xrr le Laut,äc Ir Reine IVlrrg. x. zig.
i 9 ) Er war der Sohn des GrafenAlfons von Eu und der Marie, gs-bornen Gräfin von Dreux. Arnoldvon GuIneL (in den Ausgaben stehttgn^mena oder 6uiinsne) war dernachgeborene Sohn des Grasen Ar-nold von EuincS und der Beatrixvon Vourbourg. Ducange zu Jotn-ville l>. 9t. gz.