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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Ludwig IX. zu Cäsaren.

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Weise geleistet wurde. Nachdem Ludwig in seinem Lagern. ?hr.die Tücher von drey Zellen dergestalt hatte ausspanueu las-sen, daß sie einem bedeutenden Raum als Obdach dienten,so versammelten sich auf diesem Raume diejenigen, welchezum königlichen Heere gehörten, so viele derselben Lust hat-ten zu kommen"). Hierauf erschienen der Meister undder ganze Convent der Templer") unbeschuht, und derKönig von Frankreich, nachdem er dem Meister gebotenhatte, vor ihm und dem damascenischen Emire, welcherebenfalls gegenwärtig war, sich niederzusetzen, richtete auden Meister die Worte:Meister, ihr habt dem Emire zusagen, daß ihr es bereuet, ohne mein Vorwissen mit demSultan von Damaskus einen Vertrag geschlossen zu haben,gebt dem Botschafter die empfangene Urkunde 3') zurückund erklärt den Sultan für ledig aller von ihm gegen euchübernommenen Verbindlichkeiten." Als dieser AufforderungGenüge geleistet worden war, so befahl Ludwig den, Meisterund allen anwesenden Templern, von ihren Sitzen sich ruerheben, uicderzukuieen und Abbitte zu thun. Hierauf ließder Meister vor dem Könige sich nieder auf die Kuiee,reichte demselben den Zipfel seines Mantels dar und batum die Bestimmung der Buße, welche sein Orden zu leistenhalte, und Ludwig erwiedcrte:vor allem fordere ich, daßder Marschall Hugo, welcher den Vertrag mit dem Sultangeschlossen hat, für immer aus dem Reiche Jerusalem ver-bannt werde." Diese Forderung mußte erfüllt werden, ob-gleich die Königin Margarethe, der Meister der Templer

29) l'oiir 1e commun. äe 1'ost huiveriir ^ volc. loinville ir. 107.

Ao) Die Templer hatten, wie 2 oin-vllle (a. a. O.) bemerkt, ihr abgeson-dertes Lager (poiirceine leirr lier-derße estoic lioi'L tle 1'osr).

Zl) ^es eonvenaiiLe«! eii escripr1'en mornelo^ (das

arab. Wort mis 1 i.il', vgl. Buch vis.Kap. 14 . Anm. Ü4. S. 436). loinv.a. a. O.

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