298 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIll. Kap. IX.
^25?? auch den Norwegern, welche das Kreuz genommen hätten,die Vollziehung ihres Gelübdes mit der Meerfahrt, die vonder Königin Bianca vorbereitet würde, an das Herz zulegen. Diese päpstlichen Ermahnungen waren jedoch ohneErfolg, da die Grafen von Anjou und Poitiers, als sienach Frankreich zurückgekehrt waren, den Wunsch ihres Bru-ders, des Königs Ludwig, seine geringe Macht in Syriendurch zahlreiche nachkommende Pilger verstärkt zu sehen, nichtmit großem Eifer untersuchten ch und den Papst Jnnocenzals einen eigensinnigen, störrischen und habsüchtigen Mann,welcher durch seine leidenschaftliche Verfolgung des KaisersFriedrich und die Leichtigkeit, mit welcher er für Geld dieKreuzfahrer ihres Gelübdes entbinde, die Rettung des hei-ligen Landes hinderte, verschrieen, weil derselbe, als sieihn auf ihrer Rückkehr besucht und ihm gerathen hatten,mir dem Kaiser, als dem einzigen Fürsten, welcher die Ehreihres Bruders wieder Herstellen und die Saraceneu mit Er-folg bekämpfen könnte, sich zu versöhnen, ihrem Rathe keinGehör gegeben hatte'). Jnnocenz schadete aber selbst derWirkung seiner Ermahnungen zur Kreuzfahrt dadurch, daßer über den Tod des Kaisers Friedrich, welcher am iz. De-cember 1250 starb *°), eine unmäßige und frevelhafte Freude
M Sie begäbe» sich zwar zu demKänigc von Euglaud, um im Auf,trage ihres BruLerS dcusclbe» um dieBeschleunigung seiner Mcersabrt zubitten r iVlLtlli. 0 aris aU a. 12 ^ 0 . x.Sozi; nach der Versicherung des Fort-sexerch ron Matibäuü Paris aber c->Ua. iezl. l>. gogs: rut toeexil im-
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